Juist ist eine Insel der Pferde, einmal sollte man an einer der Ausflugs-, Rund- oder Sammelfahrten teilnehmen, am besten ganz ans West- oder Ostende der Insel und dann am Strand zurück ins Dorf laufen. Eine Wattwanderung mit Flutbeobachtung gehören zum Nordseeurlaub wie Sand an den Inselstrand. Möchte man in dieser schönen Landschaft Urlaub machen, so sollte man am besten auf Juist eine Ferienwohnung mit Komfort mieten. Auf der Homepage www.fewo-direkt.de findet man nähere Informationen.
Der Westen von Juist ist wild und einsam, wenn nicht gerade Menschenscharen auf dem wattseitigen Fahrweg zur Domäne Bill, dem beliebtesten Ausflugslokal der Insel, unterwegs sind. Das ist bei schönem Wetter die Regel. Eine wunderbare Aussicht über das Westende, aber auch zwei salzige Meere und den einzigen Süßwassersee der Ostfriesischen Inseln bietet sich von der Aussichtsdüne Dree Water Uitkiek am Strandaufgang Loog sowie von den zwei Aussichtsdünen am Hammersee. Zur Juister Maizeit gibt es ein großes Kulturangebot mit Klassik-, Jazz-, Rock- und Shantykonzerten, Literatur- und Krimilesungen, Vorträgen, Theater, Kabarett, in der Regel ist der Eintritt frei.
Das bereits unmittelbar hinter dem Ortsteil Loog beginnende Naturschutzgebiet Bill umfasst den gesamten Westteil der Insel. In die bereits 1899 zum Naturschutz erklärten Bill gelangt man entweder über den mitten durch die zum Teil feuchten, mit Buschwald bestandenen Dünentäler führenden Wanderpfad vom Westende des Hammersees oder vom Loog aus über den wattseitigen Fahrweg südlich der Hammerdünen. Die Bill, einst Zentrum der Insel, blieb nach der Weihnachtsflut von 1717 jahrhundertelang menschenleer. Erst Ende des 19. Jh. nahm sich der Lehrer und Naturschutzpionier Otto Leege der sandigen Einöde an und begann mit dem Aufforsten der Dünentäler. Der wattseitige Weg ist an sonnigen Tagen dicht von Fußgängern und Radfahrern bevölkert. Linker Hand erstreckt sich der Entwässerungsgräben durchzogene Heller. Inmitten einer wildromantischen Dünenlandschaft liegt der größte Süßwassersee der Ostfriesischen Inseln. Der Name Hammer stammt aus dem Friesischen und bedeutet “niedrig gelegene, feuchte Wiese”. Der See ist nur noch knapp 1 km lang. Auf fewo-direkt findet man viele Informationen und Vorschläge zu der Region.