Mit dem Handy in Urlaub und auf Reisen – Vorsicht vor den Kosten

Mindestens ein Mal im Jahr fahren die meisten in Urlaub. Ob Karibik, Ungarn, Frankreich oder Russland – jeder freut sich auf eine Auszeit. Doch nicht alles sollte vergessen werden, denn wenn ein Handy dabei ist, kann dies in einer Kostenfalle ausarten. Deswegen ist es wichtig, sich im Vorfeld zu informieren, welche Kosten auftreten können, wenn im Ausland telefoniert wird.

Sonne, Strand und ein lecker Cocktail. So stellen sich die meisten den perfekten Urlaub vor. Einige Tage oder gar Wochen wollen die meisten den Alltag vergessen und sich einfach nur entspannen. Dies hat zur Folge, dass viele vergessen, dass das Mobiltelefon außerhalb der deutschen Grenze mehr Kosten verursacht, als im Inland. Es handelt sich um Roaming Gebühren, die anfallen, wenn der Reisende im Ausland angerufen wird und den Anruf auch annimmt. Dann zahlt der Anrufer den gewöhnlichen Minutenpreis, während der Angerufene die Roaming-Gebühren übernehmen muss. Dies hängt damit zusammen, dass der Anrufer nicht zwangsläufig wissen muss, dass der gewünschte Gesprächspartner sich im außerhalb von Deutschland befindet, weswegen es so gehandhabt wird, dass die zusätzlichen Gebühren bei dem Angerufenen anfallen.

Vor allem wenn eine Mailbox aktiv ist, kann dies schnell eine hohe Rechnung verursachen, wenn jemand anruft und immer wieder nur die Mailbox anspringt. Jedes Mal werden auf diese Weise Gebühren für den Angerufenen verursacht, obwohl er gar nicht telefoniert hat. Dies sind schleichende Beträge, die nicht sein müssen und somit besonders ärgerlich sind, wenn sie auftreten. Deswegen sollte die Mailbox vor einer Reise unbedingt ausgeschaltet oder das Handy zu Hause gelassen werden.

Heutzutage besitzen immer mehr Personen Smartphones, die zahlreiche Funktionen haben und auch ständig auf das Internet zugreifen. Deswegen ist eine Internet-Flatrate sinnvoll, die aber normalerweise im außerhalb von Deutschland nicht mehr greift. Dies kann ganz schnell eine enorm hohe Rechnung verursachen, wobei der Nutzer nicht einmal wissen muss, dass das Internet überhaupt genutzt wurde. Die aktuellen Smartphones greifen nämlich selbstständig auf das Internet zu und aktualisieren beispielsweise Wetterdaten etc. Deswegen ist es ratsam vor einer Auslandsreise das Internet zu deaktivieren oder gar vom Anbieter komplett für den Zeitraum sperren zu lassen, um sich auf der sicheren Seite zu befinden.

Eine andere Möglichkeit wäre noch, sich beim Anbieter zu informieren, ob es nicht Internet-Flatrates gibt, die auf das Ausland ausgerichtet sind und für einen bestimmten Zeitraum gebucht werden können. Es ist absehbar, dass solch eine Flatrate nicht billig sein wird, aber wenn der Kunde absolut nicht auf das Internet und das Smartphone verzichten kann, so ist dies die sinnvollere Variante, als am Ende eine hohe Rechnung bezahlen zu müssen, ohne das Internet richtig genutzt zu haben.

Ein kurzer Anruf beim Anbieter kann Klarheit schaffen, welche Preise auf den Nutzer bei einem Auslandsaufenthalt zukommen. Es kommt hierbei darauf an, in welches Gebiet der Kunde reist, denn je weiter der Urlaub von Deutschland entfernt wird, desto teurer wird es in der Regel. Am besten ist es das Handy erst gar nicht mitzunehmen oder nur in Notfällen einzuschalten, um Kostenfallen aus dem Weg zu gehen und eine entspannende Auszeit verbringen zu können.

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